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DANKESCHÖN

Geschrieben von Schönleben Klaus.

Nach dem verheerenden Brand am 25.12.2017 in Trabelshof, bei dem eine 4 köpfige Familie ihr Hab und Gut verloren hat, (es wurde in den Medien darüber berichtet) konnte durch die Freiwillige Feuerwehr Wilhelmsdorf eine spontane Spendenaktion ins Leben gerufen werden.

Innerhalb eines Tages ist es uns gelungen, Spenden an die geschädigte Familie zu übergeben.
Zahlreiche Spielsachen, Kleidungsstücke, Schuhe, Hygieneartikel und vieles mehr wurden sehr gerne von der betroffenen Familie angenommen.

Am Nachmittag des 26.12.2017 konnten wir die betroffene Familie in das Feuerwehrhaus in Wilhelmsdorf einladen. Sie konnte sich in aller Ruhe aus den gespendeten Sachen aussuchen was gebraucht wurde.
Spontan eingegangene Geldspenden und Verzehrgutscheine wurden übergeben.

Die betroffene Familie sowie die Organisatoren des Vereins der freiwilligen Feuerwehr Wilhelmsdorf  waren von der Spendenbereitschaft und dem Umfang der Spenden  überwältigt.

Bei der Menge an Spenden war klar das nicht alles an die betroffene Familie weitergegeben werden konnte und deshalb wurde spontan entschieden, den umfangreichen Rest an die Kleiderkammer des Bayerischen Roten Kreuz in Neustadt/Aisch zu übergeben und so weiteren Hilfsbedürftigen zu helfen.

Dank und Anerkennung an alle Unterstützer, Spender und Helfer bei dieser sehr gut gelaufenen, spontanen Spendenaktion geholfen haben.

Zur weiteren Hilfe wurde von der Gemeinde Wilhelmsdorf ein Spendenkonto bei der Sparkasse Neustadt/Aisch – Bad Windsheim eingerichtet:
IBAN: DE90 7625 1020 0240 0500 21
Stichwort: Brand Trabelshof


Ihre Freiwillige Feuerwehr Wilhelmsdorf vertreten durch:
Die Vorstandschaft, die Kommandantschaft und das Organisationsteam
wünscht einen guten und unfallfreien Rutsch ins Jahr 2018.

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Berufsfeuerwehrtag 2017

Geschrieben von Stenglein Markus.

Vom 30.09. bis 01.10.2017 veranstaltete die Jugendfeuerwehr ihren, im zweijährigen Rhythmus stattfindenden, Berufsfeuerwehrtag. Hierbei soll den Jugendlichen in exakten 24 Stunden der Alltag einer Berufsfeuerwehr näher gebracht werden. Pünktlich mit dem Dienstbeginn um 8 Uhr wurden die Jugendlichen den einzelnen Fahrzeugen zugewiesen und das Einsatzmaterial kontrolliert. Anschließend begann direkt die praktische Ausbildung, mit einer wiederholenden Schulung in Fahrzeug- und Gerätekunde. Im Mittepunkt hierbei unser erst kürzlich beschafftes HLF 20. Direkt mit Beginn der anschließenden Frühstückspause folge auch schon die erste „Alarmierung“ über das hausinterne Alarmsystem. Im Föhrenweg hatte ein Motorradfahrer einen Schaden am Fahrzeug, wodurch es zu einer einige Meter langen Ölspur gekommen ist. (Aus Gründen des Umweltschutzes wird hierbei Öl durch handelsübliches Spülmittel ersetzt.) Das vorhandene Öl wurde ab gestreut, mit Ölbinder gebunden und dieser anschließend zusammen gekehrt.

Nachdem der erste Einsatz des Tages zügig abgearbeitet war, konnte pünktlich mit der nächsten Ausbildungseinheit begonnen werden. Dies widmete sich dem uns neuen Thema „Hebekissen“. Die Einsatzgrundsätze wurden erläutert und eine praktische Übung durchgeführt. Das eben erlernte Wissen konnte sodann auch gleich angewendet werden. Wir wurden zu einem Landwirt nach Oberalbach gerufen. Dort war eine Person bei Holzarbeiten unter einem Baumstamm eingeklemmt worden. Routiniert sprachen die Jugendlichen die verunfallte Person an, stellten ihren Gesundheitszustand fest und befreiten sie aus dieser Zwangssituation.

Da ohne Mampf bekanntlich nix los ist, wurde mit der Rückkehr in der Feuerwehr mit den Vorbereitungen für das Mittagessen begonnen. Die notwendige Bestuhlung wurde aufgebaut und anschließende kredenzte unser Feuerwehrkoch Florian Graf uns Spagetti Bolognese. Vielen Dank für die hervorragende Verpflegung! 
Die anschließende Mittagspause wurde glücklicherweise durch keinen Einsatz unterbrochen, sodass sich jeder ein paar Minuten der Ruhe gönnen konnte. Kurz vor Beginn der nächsten Ausbildungseinheit, jedoch dann doch der nächste Einsatz. Im Eichenweg, in der Nähe des Spielplatzes, war ein Mülleimer in Brand geraten. Unter Zuhilfenahme des Schnellangriffs (Faltschlaucheinrichtung) und der aufmerksamen Begutachtung durch die Spielplatzbesucher konnte dieser Brand rasch gelöscht werden.


Zurück am Feuerwehrhaus begann sodann auch gleich die nächste Ausbildungseinheit. Hier war das Thema „Tragbare Leitern“. Insbesondere wurde auf die vierteilige Steckleiter eingegangen, deren Verwendung theoretisch und praktisch geübt, sowie auf die Unfallverhütungsvorschriften hingewiesen.

 

Als sich gerade alle auf die Kaffepause vorbereiteten, folgte auch schon der nächste Einsatz des Tages. In Ebersbach war ein Waschbär auf ein Hallendach geklettert und kam aus eigener Kraft nicht mehr hinunter. Die Steckleiter wurde zügig aufgebaut und das Tier daraufhin vom Hallendach gerettet.

Parallel zur darauffolgenden Kaffepause ging es weiter mit einer theoretischen Einweisung zum Thema Atemschutz und Flash-Over/Backdraft. Anhand zahlreicher Filme wurde den Jugendlichen die Notwendigkeit von Atemschutz, sowie insbesondere das Erkennen von besonderen Gefahrensituationen näher gebracht. Hierbei wurde besonderer Wert auf das Deuten von Veränderungen im Brandrauch gelegt.

Auch diese Ausbildungseinheit wurde durch einen Einsatz unterbrochen. Im Bereich des Eichenweges waren mehrere Fässer mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand geraten. Um den Jugendlichen die Besonderheiten von Flüssigkeitsbränden näher zu bringen, durften diese mehrere Löschmittel einsetzen. Zunächst konnten sich alle Jugendlichen in der Handhabung von Pulverlöschern versuchen. Anschließend wurde Mittelschaum eingesetzt.

 

Nachdem auch dieser Einsatz erfolgreich abgearbeitet worden war, ging es an das Abendessen. Hierzu waren die Familien unserer Jugendlichen, sowie die zahlreichen Helfer im Hintergrund des Berufsfeuerwehrtages eingeladen. Es gab Steak´s und Bratwürste vom Grill, sowie mitgebrachte Salate unserer Gäste. Gegen 20 Uhr wurde die Ruhe jedoch jäh unterbrochen. Wir wurden an die Staatstraße 2244 in der Nähe des Stadelhofs gerufen. Dort wurde eine Person vermisst. Nach kurzer Suche wurde diese in einem trockenliegenden Hochwasserkanal des Albachs gefunden und mit dem Rettungsbrett zurück an die Oberfläche gebracht.

Zurück am Feuerwehrhaus währte die Ruhe nicht lange. Gegen 21 Uhr wurde ein Großbrand in der Beethovenstraße gemeldet. Bereits kurz nach dem Ausrücken war der Feuerschein am Nachthimmel zu erkennen. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich der Großbrand, als der Brand eines Holzstoßes heraus. Trotz einsetzen Starkregens verfolgten zahlreiche Zuschauer unsere Löscharbeiten. Innerhalb kurzer Zeit war der Löschangriff aufgebaut und das Feuer mit der geballten Kraft von drei Strahlrohren zügig gelöscht.

Nach Beendigung der Nachlöscharbeiten wurden alle eingesetzten Geräte wieder einsatzbereit gemacht und das Fahrzeug mit neuen Schläuchen bestückt. Anschließend wurde ein Kinofilm angesehen und nach Filmende ging es für unsere Jugendlichen erschöpft ins Bett. Allerdings hatten die Planer noch keine längere Nachtruhe vorgesehen, sodass es gegen 00:30 Uhr noch eine weiteren Einsatz abzuarbeiten galt. Nahe der Unteralbacher Mühle war ein Fahrzeug am Straßenrand gefunden worden, jedoch war von dem Fahrer keine Spur zu finden. Es wurde sich in einer Reihe aufgestellt und die nähere Umgebung intensiv durchsucht. Nicht allzu weit entfernt wurde der Fahrer schließlich gefunden, er hatte sich zum Schutz gegen Regen in eine Plane eingehüllt und war blieb unverletzt.
Die nun schon zurückliegenden 17 Stunden Berufsfeuerwehrtag hatten mittlerweile auch schon ihrer Spuren hinterlassen, sodass daraufhin alle Teilnehmer und Betreuer erschöpft in ihrer Feldbetten vielen und die mehrstündige Nachtruhe genossen.

Gegen 7 Uhr am Morgen wurden alle Jugendlichen zum letzten Einsatz des Tages aus dem Schlaf gerissen. In der Rudolf-Diesel-Straße war es zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem der Fahrer eingeklemmt wurde. Mit Hilfe der hydraulischen Schere und des Spreizers wurde das Fahrzeug zerlegt und der Fahrer befreit.

Mit Rückkehr am Feuerwehrhaus waren dann auch schon die 24 Stunden vorbei und damit Schichtende. Daraufhin wurden alle eingesetzten Geräte und Fahrzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht. Nach Abschluss aller Arbeiten folgte das gemeinsame Fruchtstück, bis schließlich, knapp 27 Stunden nach Dienstbeginn, alle ihren verdienten Nachhauseweg antreten konnten.

Auf Nachfrage zeigten sich alle Jugendlichen begeistert von den vielen neuen Erfahrungen und freuen sich bereits jetzt auf den nächsten Berufsfeuerwehrtag im Jahr 2019. Unser Dank geht an dieser Stelle an die zahlreichen eingesetzten Helfer, ohne die ein solcher Tag nicht zu stemmen wäre. Auch möchten wir uns bei den zahlreichen interessierten Zuschauern während unserer Übungseinsätze bedanken. Sollte es während der Durchführung dieser Veranstaltung zu Behinderungen gekommen sein, bitten wir das zu entschuldigen.

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Abholung HLF20

Geschrieben von Stenglein Markus.

Rund 2,5 Jahre nach den ersten Überlegungen war es nun soweit: Am Donnerstag, den 27.07.2017 konnten wir unser neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 bei der Firma Magirus in Ulm abholen. Das dazugehörige Fahrgestell hatte Ende letzten Jahres die Fa. Mercedes geliefert.

 

„Florian Wilhelmsdorf 40/1“, so der zukünftige Funkrufname

Hierzu machte sich am Mittwoch, den 26.07.2017 eine achtköpfige Abordnung der Feuerwehr Wilhelmsdorf auf den Weg nach Ulm. Dort angekommen wurden wir zunächst etwas auf die Folter gespannt, bis sich schließlich, eindrucksvoll inszeniert, der rote Vorhang öffnete und wir erstmals einen Blick auf unser neues Fahrzeug werfen konnten. :-D

 

Anschließend begann ein Abnahmemarathon. In zwei Gruppen aufgeteilt wurden alle Aufbauspezifikationen auf Funktionalität, sowie die gesamte Beladung auf Vollständigkeit und Entnehmbarkeit geprüft; insgesamt rund 40 Seiten Papier die Punkt für Punkt abgearbeitet werden mussten. Die vereinzelt festgestellten Mängel wurden angemerkt und dokumentiert. Anschließend begann die theoretische Einweisung 

 

Am Donnerstag, den 27.07.2017 waren einige fleißige Mitarbeiter der Fa. Magirus bereits sehr früh auf den Beinen, sodass bei unserer Ankunft im Werk bereits alle angemahnten Mängel beseitig waren und mit der praktischen Einweisung begonnen werden konnte.

Gegen 15 Uhr waren dann sämtliche Formalitäten beendet: Wir konnten das Werk verlassen und mit neuem Fahrzeug die Heimfahrt antreten. 

Die rund 200 km lange Rückfahrt nutzen wir dann auch gleich um mehreren Maschinisten Fahrpraxis zu geben. 

 

Gegen 18 Uhr war dann der große Moment gekommen: Unter den Augen zahlreicher Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, Bürgern und Gemeindevertretern fuhren wir erstmals mit unserem neuen Fahrzeug in Wilhelmsdorf ein. Zahlreiche Handys wurden gezückt und so einer der wohl größten Momente unserer jüngeren Feuerwehrgeschichte festgehalten. 


Angekommen in seiner neuen Heimat, dem Wilhelmsdorfer Feuerwehrhaus, konnten sich anschließend alle Interessierten ein Bild von unserem neuen HLF 20 machen.

An dieser Stelle gilt unser Dank der Gemeinde für die zur Verfügung Stellung der Mittel, sowie insbesondere den Firmen Magirus und Mercedes für deren ausgezeichnete Arbeit.

 

Weitere Berichte und eine ausführliche Vorstellung folgen in den nächsten Wochen an dieser Stelle.

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Unser Kamerad traut sich...

Geschrieben von Stenglein Markus.

Am Samstag, den 17.06.2017 war es soweit und unser Kamerad Florian Pohl gab seiner Frau Janine das „Ja“ – Wort.
Begonnen hat es für uns früh damit, den Bräutigam zu überraschen und ihn mit unserem geschmückten MTW abzuholen.

      

Danach ging es für das Brautpaar zum Standesamt wo sich die Beiden vor dem Gesetz das Ja-Wort gaben und auch für die Zukunft den gemeinsamen Familiennamen festlegten. So wurde aus Florian Pohl jetzt Florian Graf. Einstimmig wurde jedoch unter den Kameraden festgelegt, dass er seinen Spitznamen behalten wird.

Nachdem der gesetzliche Akt erledigt war ging es für die beiden nach Wilhelmsdorf zur kirchlichen Trauung wo sie ihr Versprechen auch vor Gott gaben.

Zuerst war der Kindergarten an der Reihe, welcher dem Brautpaar ein Ständchen vorbrachte. Anschließend ging es, unter der „Musik“ der anwesenden Fahrzeuge, durch unseren Schlauchring, an dessen Ende Kommandant Rüdiger Probst und 1. Vorsitzender Klaus Schönleben die Glückwünsche der Feuerwehr überbrachten.

Nach den zahlreichen Gratulationen konnte dann zum Sektempfang und Häppchen geladen werden. 
Vor der Weiterfahrt zum Feiern mit den geladenen Gästen wurde noch ein Gruppenbild mit Janine und Florian gemacht.

Wir wünschen dem Brautpaar Janine und Florian Graf alles Gute für die Zukunft.

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Gemeinschaftsübung mit Elgersdorf/Gunzendorf und Ebersbach/Oberalbach

Geschrieben von Winkelhöfer Patrick.

„Brand Wohngebäude mit angrenzender Scheune, eine Person vermisst.“ So lautete das Übungsszenario für die insgesamt zweite Gemeinschaftsübung der Freiwilligen Feuerwehren Wilhelmsdorf, Ebersbach/Oberalbach und Elgersdorf/Gunzendorf. Um die Übung möglichst realistisch zu gestalten, wurde hierzu das Wohnhaus mittels künstlichen Nebels komplett verraucht. 


Die zuerst eintreffende Feuerwehr aus Elgersdorf/Gunzendorf begann umgehend mit einem massiven Löschangriff um so ein Übergreifen auf in der Nähe befindliche landwirtschaftliche Gebäude zu verhindern. Hierfür wurden zwei C- und ein B-Rohr eingesetzt. (rund 1.200 l/min.)


Das anschließend eintreffende Löschgruppenfahrzeug aus Wilhelmsdorf wurde mit der Personenrettung beauftragt. Dazu ging der bereits auf der Anfahrt voll ausgerüstete Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz in das Gebäude vor. Da es ihm mit Hilfe der Wärmebildkamera, trotz nahezu keiner Sicht, möglich war, sich im Wohnhaus zu orientieren, konnte bereits nach wenigen Minuten die vermisste Person (Dummy) gefunden und gerettet werden. Um weitere Gefahren für alle beteiligten Personen zu minimieren, wurden außerdem mehrere Gasflaschen aus dem Gebäude gebracht. Frei werdende Trupps begannen anschließend auch hier mit einem Löschangriff von außen.



Da bei solchen, oder ähnlichen Lagen (z.B. Brand landwirtschaftliches Anwesen) das Hydranten Netz meist recht schnell an seine Grenzen stößt, wurden die Feuerwehr Ebersbach und das Wilhelmsdorfer Sonderlöschfahrzeug mit einer Wasserentnahme aus der nahen Aurach beauftragt. Da diese auf Grund der Regenfälle der letzten Tage ausreichend Wasser führte, war dies auch ohne Anstauen problemlos möglich. Anschließend wurde auch hier ein massiver Außenangriff begonnen. 


Um alle Übungsteilnehmer vor dem derzeit starken Verkehrsaufkommen in Gunzendorf zu schützen (Ausweichverkehr B8), richteten Kräfte aus Wilhelmsdorf und Elgersdorf eine Verkehrsabsicherung ein und leiteten den Verkehr einspurig am Übungsgeschehen vorbei.


Nachdem alle Personen gerettet und das „Feuer aus“ war, fand eine kurze Nachbesprechung statt. In dieser konnte festgehalten werden, dass dank der guten Zusammenarbeit innerhalb kürzester Zeit ein massiver Löschangriff aufgebaut werden konnte. Die max. beförderten 2.300 Liter Löschwasser hätten mit Sicherheit sehr rasch eine große Löschwirkung erzielt. Auch konnte das Gunzendorfer Hydrantennetz beeindrucken, welches trotz der der Entnahme einer großen Menge Löschwasser noch ausreichend Reserven bereit hielt. Desweitern bewährte sich einmal wieder der Digitalfunk, mit welchem erfreulicherweise mittlerweile auch die Feuerwehr Elgersdorf ausgestattet ist. Nicht zuletzt war zu erkennen, dass sich die Zusammenarbeit im Vergleich zur ersten Übung noch einmal deutlich verbessert hatte. Unser großer Dank gilt der Fam. Nöhring, für die zur Verfügungsstellung des Übungsgebäudes. 

Nach Abschluss aller Aufräumarbeiten, ging es zu einer gemeinsamen Brotzeit ins Wilhelmsdorfer Feuerwehrhaus. 

Da sich wieder einmal der große Nutzen einer Gemeinschaftsübung gezeigt hatte, wird die Feuerwehr Wilhelmsdorf auch weiterhin mehrfach jährlich ähnliche Übungen durchführen. Als nächstes steht für die Feuerwehren aus Wilhelmsdorf und Ebersbach/Oberalbach eine Übung mit der Feuerwehr Oberreichenbach (Landkreis ERH) auf dem Programm.

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Gemeinschaftsübung Mausdorf-Wilhelmsdorf

Geschrieben von Stenglein Markus.

Am Freitag den 21.04.2017 um 19:30 Uhr wurden die Feuerwehren aus Wilhelmsdorf und Mausdorf zum Stadelhof mit dem Stichwort Brand Scheune, mehrere Personen vermisst gerufen. Gott sei Dank war das nur eine Übung und diente dazu, die Zusammenarbeit der beiden Wehren zu trainieren.

 

Angenommen wurde ein Brand in einer Maschinenhalle mit mehreren vermissten Personen. Mehrere Trupps unter Atemschutz beider Feuerwehren wurden zur Personenrettung und Brandbekämpfung in die Scheune geschickt. Ein Außenangriff wurde aufgebaut und entsprechend eingesetzt.

   

Die Wasserversorgung wurde wie folgt sichergestellt. Als Wasserentnahme für die Feuerwehr Wilhelmsdorf wurde das Hydrantennetz genutzt. Für die Feuerwehr Mausdorf wurde die Wasserentnahme aus dem Albach vorbereitet und durchgeführt. Hierzu wurde das geländegängige Sonderlöschfahrzeug  der Feuerwehr Wilhelmsdorf eingesetzt um das Tanklöschfahrzeug aus Mausdorf entsprechend mit Wasser zu versorgen. Auch hierzu waren größere Verkehrslenkungsmaßnahmen auf der ST2244 notwendig denn der Schlauch musste entsprechend über diese verlegt werden.

  

Nach kurzer Zeit konnten schon die ersten vermissten Personen lokalisiert werden und in Sicherheit gebracht werden. Ebenso konnten auch mehrere Gasflaschen gefunden und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Die angenommene Brandausbruchsstelle konnte mit Hilfe der Wärmebildkamera lokalisiert werden. Hierzu wurde ein Eimer mit heißem Wasser in der Maschinenhalle platziert.

   

Nachdem schnell alle Personen und Gegenstände gefunden waren und die angenommene Brandstelle lokalisiert und gelöscht wurde, konnte mittels massiven Einsatzes von Lüftern der beiden Wehren die Halle wieder rauchfrei gemacht werden.

Im Anschluß an die durchaus gelungene Übung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnte im Gerätehaus der Feuerwehr Wilhelmsdorf die Kameradschaft bei einer Brotzeit gepflegt werden und der eine oder andere Austausch zur erfolgten Übung stattfinden.

Ein Dank auch der Familie Schönleben für die Bereitstellung der Halle und der Möglichkeit solche Übungen machen zu können.